Trauermeise - (Poecile lugubris)

Die Trauermeise (Poecile lugubris, Syn.: Parus lugubris; zu lateinisch lugubris ‚trauernd‘) ist eine Singvogelart aus der Familie der Meisen (Paridae)

Beschreibung

Sie ähnelt der Weidenmeise, ist aber mit einer Länge von 13 bis 14 Zentimetern erheblich größer und an den Seiten dunkler. Ihr Schnabel ist für eine Meise relativ kräftig. Am Scheitel und Nacken ist das Männchen rußig bräunlich-schwarz, das Weibchen mehr schokoladenbraun.

Die sonstige Oberseite hat eine graubraune Färbung, Gesicht und Halsseiten sind weißlich, die Unterseite matt weißlich mit gräulich-braunen Flanken und einem großen schwarzen Kehlfleck.

Stimme

Ihr Ruf ist ein kennzeichnendes „sirrah“. Der Lockruf ist ein blaumeisenähnliches „si-si-si“ und sperlingsartiges „kerrr´r´r´r“. Sie äußert auch ein ziemlich tiefes, kohlmeisenartiges Zetern „tchetchetche…“

Der Gesang ist eine schnelle, einfache Abfolge von Tönen und klingt ähnlich wie der der Sumpfmeise, jedoch rauer, z. B. „tchriw-tchriw-tchriw…“

Lebensraum und Verhalten

Die Trauermeise bevorzugt Ebenen und niedrige Gebirgslagen mit Mischwäldern und anstehenden Felsen. Ihr Nest baut sie in Baumhöhlen und gelegentlich zwischen Felsen. Ihr Verhalten ähnelt dem der anderen Meisen. Im Winter vereinigt sie sich selten zu gemischten Trupps.

Verbreitung

Sie lebt als Jahresvogel in ganz Südosteuropa und gelangt umherstreifend auch nach Italien. Im Osten reicht ihr Verbreitungsgebiet bis Persien.

 

Subspecii și distribuție

Distribuțion of  subspecies

1. Poecile lugubris lugubris
1a. Poecile lugubris splendens
2. Poecile lugubris lugens
3. Poecile lugubris anatoliae
4. Poecile lugubris dubius
5. Poecile lugubris kirmanensis

 

 

 

 

 

 

foto: Mihai Baciu